In 177 Tagen um die Welt
\\ Eine Weltreise durch 7 Länder
Mittwoch, 12. März 2014
Rückblick nach einem Jahr
Wir haben fast immer die Erfahrung gemacht, dass man mit Respekt und Verständnis gegenüber anderen Kulturen mit offenen Händen begrüßt wird. Wichtig ist dabei aber auch, dass nicht nur das Finanzielle im Mittelpunkt stehen darf. Von daher haben mich persönlich die Menschen in Laos sehr beeindruckt, da wir hier oft nicht als Tourist mit einem dicken Geldbeutel wahrgenommen wurden, sondern als Reisende aus einem fremden Land. Aber auch in Ländern wie Australien oder Kanada wurden wir offen empfangen und haben zahlreiche interessante Menschen kennen gelernt.
Ich denke ich spreche für alle drei, wenn ich sage, dass wir uns im (manchmal) stressigen Alltag zum abenteuerlichen Reisealltag zurücksehnen. Trotzdem freue ich mich persönlich wieder in Deutschland zu sein. Es ist schön, sich mit Freunden oder der Familie zu treffen und "richtig" reden zu können. Außerdem gibt es viele Dinge in Deutschland, die für uns völlig normal und alltäglich sind, die aber global gesehen einmalig und wertvoll sind. Das lernt man nach einer so langen Reise erst richtig zu schätzen.
Die Reise hat uns verändert und geprägt. Jeder von uns geht jetzt seinen eigenen (Karriere-)weg weiter. Es bleiben aber die besonderen und unvergesslichen Erlebnisse im Kopf zurück.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an all unsere Unterstützer, sowie an unsere Freunde und Familie, die uns sechs Monate nur über Skype oder per Telefon erreichen konnten. Ohne euch wäre diese Reise nicht möglich gewesen!
Ich denke, damit schließt unser Blog offiziell. Ich hoffe, wir konnten einige zur Nachahmung inspirieren. Ich empfehle eine solche Weltreise jedenfalls ganz unbedingt. :-)
Dienstag, 3. September 2013
Kleines Schweden vor Vancouver
Die letzte Woche haben wir nochmal unsere Seele baumeln lassen und sind auf die Insel Galiano vor Vancouver umgezogen. Wieder einmal waren wir Woofen, nur diesmal nicht auf einer Farm sondern bei einer Familie mit einem etwas größeren Garten.
Freitag, 30. August 2013
Auf den Spuren von Indianern und Seemännern
Prince Rupert - den nördlichsten Punkt unserer Reise erreichten wir vor etwa einer Woche nach einer langen Fahrt auf dem Highway: Eine kleine Stadt an der Westküste Kanadas mit einem eigenen nördlichen Flair, das vor allem vom Fischfang und dem Hafen geprägt wird. Mehr als 200 Tage im Jahr regnet es hier und so entschieden wir uns in einem Hostel zu übernachten - nach so langer Zeit im Zelt wirklich etwas Besonderes für uns!
Sonntag, 18. August 2013
Wasser, Wind und Wildnis
Eigentlich wissen wir gar nicht genau, was uns erwartet als wir unser Kanu ausleihen und eine Einführung in die bevorstehende Tour bekommen. Im "Bowron Lake Provincial Park" bilden insgesamt 12 Seen verbunden durch Flussläufe und ein paar Transportstellen über Land eine Rundtour, die wir uns diese Woche zum Ziel gesetzt haben. 6 Tage und 116 km später wissen wir mehr!
Dienstag, 6. August 2013
Immer noch in den Rockies..
Ja, wir sind immer noch hier in den kanadischen Rocky Mountains und so richtig wollen wir auch gar nicht wieder weg. Die Bergwelt mit ihren Gletschern, türkis-blauen Seen und bunten Wiesen begeistert uns jedes Mal auf's neue und so schnüren wir fast jeden Tag unsere Wanderschuhe.
Samstag, 27. Juli 2013
Der Berg ruft!
Wahrscheinlich jeder (deutsche) Kanadatourist macht einen Abstecher in die Bergwelt. Deshalb wird man gewarnt, dass es stark überlaufen und touristisch ist. Wir waren gespannt, was auf einem so großen Gebiet überlaufen heißt.
Unsere erste eintägige Wanderung haben wir im Gebiet des Kokanee-Nationalpark in der Nähe von Nelson unternommen. Die Wanderung hat uns zum gleichnamigen Gletscher geführt und mit atemberaubenden Blicken verwöhnt. Schon der Zeltplatz am Weganfang war ein Schmaus.
Sonntag, 21. Juli 2013
Auswandern nach Kanada
Nein, nein, keine Sorge, es geht nicht um uns, sondern um unsere erste Woofing-Familie in Kanada! Helmut und Heidi kommen aus Deutschland und haben vor über 20 Jahren den Schritt gewagt nach Kanada in die "Mabel Lake Region" auszuwandern, um sich hier ein Leben als Farmer aufzubauen. Wir haben für eine Woche die Arbeit auf ihrem Bauernhof kennen gelernt, mitgeholfen und wieder viel Neues dazu gelernt!





